Wer ist eigentlich die „Zielgruppe“ unserer Anbetung?
von Howard Rachinski - CCLI
Montag, 20. Juli 2009
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Aufgrund einer Vielzahl an guten Ideen und Absichten befassen sich viele Gemeinden damit wie sie die „Anbetungszeit“ in ihren Gottesdiensten besser machen können. Der Knackpunkt dieser Überlegungen benötigt eine Antwort auf eine einfache Frage – Für wen ist unsere Anbetung überhaupt gedacht???
Wenn es Ihr Ziel ist, Menschen durch „Vorführungen “ anzusprechen, und die Anbetung dadurch zur Evangelisation wird, dann sollten Ihre Bemühungen in die Richtung gehen ein bestmögliches Konzert zu machen – samt bester Licht- und Tontechnik, guten Effekten und ausgefeilten Auftritten. Daran ist absolut nichts falsch!!! Tun Sie das von ganzem Herzen und beeinflussen Sie die Gesellschaft für IHN.
Wenn es aber Ihr Ziel ist als Gemeinde mit Ihrem Schöpfer in Verbindung zu treten, dann sollten Sie alles daran legen den Teilnehmern zu helfen Ihr Herz Gott gegenüber auszudrücken. Auch daran ist absolut nichts falsch!!! Tun Sie das von ganzem Herzen und ermöglichen Sie es Ihren Gottesdienstbesuchern IHM zu begegnen.
Diese zwei unterschiedlichen Herangehensweisen bergen allerdings ein Dilemma. Manche haben aus diesem Thema eine komplizierte philosophische Frage gemacht, bei anderen ist es eine „entweder / oder“-Debatte und bei manchen spalten sich aufgrund der Art der Anbetungszeiten ganz Gemeinden.
Es ist allerdings ein unbestreitbarer Fakt, dass Anbetung nicht für Menschen gemacht wurde, noch dazu gedacht ist um Menschen zu gefallen!
Anbetung ist ein Wort, dass dem Kern unserer Beziehung zu Gott Ausdruck verleiht - intim, liebevoll und aufopfernd.
In der Anbetung steht unsere Nichtigkeit im Gegensatz zu Gottes Vollkommenheit, unsere Leere steht gegenüber seiner Fülle und unsere Begrenztheit gegenüber seiner Grenzenlosigkeit. Diese Beziehung ist so ungleich, dass wir aufgrund unserer unvollkommenen Natur demütig und zerbrochen werden und von seiner vollkommenen Natur erfasst und geliebt werden. Er ist der, der keinen Anfang und kein Ende hat, der kein Aufstehen und kein Hinsetzen kennt und bei dem es weder eine festgelegte Agenda noch Manipulation gibt.
Anbetung spiegelt unsere Dankbarkeit für seine Barmherzigkeit und Gnade wieder. Es ist wirklich eine Begegnung der anderen Art!!!
Diese Art der Anbetung hat interessanterweise einen starken Einfluss auf Nichtchristen!
In 1. Korinther 14,24-25 (Hoffnung für Alle) steht geschrieben: Wenn ihr dagegen alle in verständlichen Worten prophetisch redet und ein Ungläubiger oder Fremder kommt dazu, wird ihn dann nicht alles, was ihr sagt, von seiner Schuld überzeugen und in seinem Gewissen treffen? Was er bis dahin sich selbst nie eingestanden hat, wird ihm jetzt plötzlich klar. Er wird auf die Knie fallen, Gott anbeten und bekennen: »Gott ist wirklich mitten unter euch!«
Soweit mal ein paar Anregungen zum Nachdenken…
Über den Autor
Howard Rachinski ist der Gründer und Präsident/Geschäftsführer der CCLI. Er ist ein Anbeter, der es leidenschaftlich liebt in Gottes Gegenwart zu sein.
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